wappen 48x41 Bewaffnung


Karabiner 11

Der bei der Schützenkompanie Wiesing verwendete Karabiner 11 stammt ursprünglich aus der Schweizer Armee. Entwickelt wurde das Infanteriegewehr von Rudolf Schmidt. Die passende Patrone dazu lieferte Eduard Rubin. Aus diesem Grund wird diese Serie der Gewehrsysteme mit Schmidt-Rubin bezeichnet.

Technische Daten Karabiner 11:

Genaue Bezeichnung: Karabiner Modell 1911, Schmidt-Rubin K11
Hersteller: W+F, Eidgenössische Waffenfabrik, Bern
Kaliber: 7,5 Swiss (7,5 x 55mm), GP11
Gesamtlänge: 1'103 mm
Breite (ohne Ladegriff): 53 mm
Lauflänge: 592 mm
Drall-Länge: 270 mm / rechts
Anzahl Züge: 4
Waffengewicht (ungeladen): 3,9 kg
Magazinkapazität: 6 Schuss, doppelreihig
Mündungsgeschwindigkeit: 760 m/s
Feuerrate: ca. 12 Schuss/min
Effektive Schussweite: 300 bis 400 m
Grösste Schussweite: min. 3'500 m
Total Produktion: 185'150
Bajonette: Vierkant-Stichbajonett Modell 1892, Dolchbajonett 1899 und 1918, Sägebajonett 1906 und 1914 (für Pioniere)

schmidt rubin karabiner k11

 

Der Geradezugverschluss
(auch Geradzugverschluss)

Bei dieser Art des Verschlusssystems wird der drehbare Verschlusskopf, ähnlich wie beim herkömmlichen Zylinderverschluss, durch die Vorwärtsbewegung desselben, in die Verschlusshülse eingeführt. Dies erfolgt durch eine lineare Bewegung des Verschlussstücks, ohne die bei Repetiersystemen sonst übliche axiale Drehung mittels des Kammerstängels. Dazu ist in den Verschlusskopf eine Spiralnut eingefräst, in die ein Zapfen am Kammerstengel eingreift und für die axiale Drehung zur Verriegelung des Systems sorgt.

geradezugverschluss karabiner11
Schweizer Karabiner Mod 11, Verschluss: Primäre Extraktion, Winkel der Verriegelungselemente

 

Der Offiziersäbel

offiziersaebel